Kannst du akzeptieren was ist?

Deine Umgebung, deinen Körper, dich selbst?

Ohne Akzeptanz sind wir im Widerstand, bauen Druck auf, wo kein Gegner ist, kämpfen im Krieg gegen uns selbst. Wir sagen Schmerz, Leid und Hoffnungslosigkeit den Kampf an, weil wir nicht akzeptieren können was ist.

Es erfordert Mut, Hingabe und Ehrlichkeit dir selbst gegenüber, wenn du herausfinden willst, was tatsächlich die Wahrheit ist. Akzeptanz hilft dir dabei.

Ich kann mich erst für die Wahrheit öffnen, wenn ich bereit bin meine Realität zu akzeptieren. Erst dann kann ich einen Schritt heraustreten und eine neue Perspektive finden. Akzeptanz ist der Klebstoff zwischen den einzelnen Puzzleteilen, die formen, wer du bist.

Wenn ich mich und meine Dinge verurteile, wird es mir schwerfallen, neue Wege zu finden und an konkreten Lösungsmöglichkeiten zu arbeiten. Dabei gibt es erst einmal gar nichts zu tun. Es reicht alleine deine Bewusstheit zu akzeptieren, was jetzt für den Moment da ist.

Bei meinen Aufräumsessions halte ich den Status quo in Form von „vorher-nachher“ Bildern fest. Das kannst du auch alleine machen. Ein Foto hilft dir nur einen bestimmten Ausschnitt in deinem Leben zu betrachten. Du konzentrierst dich voll und ganz auf diesen Bereich, gibst eine ungefähre Zeitschätzung ab und legst los Schritt für Schritt einen Gegenstand nach dem anderen in die Hand zu nehmen und zu entscheiden, was damit passieren darf. Gib weg, was du nicht mehr brauchst, trenne dich von Dingen, die du schon lange Zeit nicht mehr verwendet hast, deine Stimmung senken und schaffe Platz für neues in deinem Leben.

Ein klarer, abgegrenzter Zeitraum hilft dir deine Aufräumaktion nicht ins Endlose ausufern zu lassen. Achte am Ende jeder Session auf dein Energielevel. Frage dich, wie du dich fühlst? Hast du mehr oder weniger Energie als zu Beginn der Session? Akzeptiere, was da ist! Du hast eine Menge Staub aufgewirbelt, das kann unterschiedliche Emotionen und spontane Gefühlsreaktionen in dir auslösen. Schließe deine Session, in dem von dir vorab festgelegten Zeitrahmen, ab und wende dich einer anderen Tätigkeit zu. Verspürst du große Müdigkeit, kann dir eine kalte Dusche, frische Luft oder ein kurzes Schläfchen wieder neuen Schwung verleihen.

Sei stolz, was du geschafft hast. Gehe liebevoll mit dir um. Du bist mitten drinnen in einem Veränderungsprozess. Niemand kann wissen, wohin dich deine neue Ordnung führen wird. Du kannst es nur selbst herausfinden, indem du dich Schritt für Schritt mit deinen äußeren Dingen, wie auch inneren Einstellungen und Glaubenssätzen beschäftigst.

Akzeptiere was ist!

Ich sehe Dich!

Deine Verena